Viele Unternehmer beginnen zunächst alleine und ohne Mitarbeiter ihr eigenes Geschäft aufzubauen. Irgendwann kommt aber für viele der Punkt, an dem Sie die Arbeitslast nicht mehr bewältigen oder neues Wissen benötigt wird um das Geschäft weiterzuentwickeln.
Früher oder später stellt sich dann die Frage, ob man neue Mitarbeiter anstellen soll oder doch lieber auf einen externen Freelancer bzw. Freiberufler zurückgreifen soll. Im Folgenden erfahren Sie mehr über die Vorteile, welche Freelancer gegenüber festangestellten Mitarbeitern haben:
1. Kein finanzielles Risiko
An einen festangestellten Mitarbeiter müssen Sie monatlich ein festes Gehalt zahlen, egal ob dieser ausgelastet ist oder nicht. Einen Freelancer bezahlen Sie nur, falls Sie dessen Leistung in Anspruch nehmen. Als Unternehmen tragen Sie bei der Zusammenarbeit mit Freelancern somit ein weitaus geringeres finanzielles Risiko, da Sie die Kosten besser steuern können und es keine laufenden finanziellen Verpflichtungen gibt.
2. Freelancer agieren wie Unternehmer
Freelancer sind selbstständige Unternehmer und müssen im Gegensatz zu Angestellten selbst tagtäglich unternehmerisch handeln und tragen auch hierfür das persönliche finanzielle Risiko. Dieser Umstand führt dazu, dass Freelancer oft eine viel engagiertere Einstellung zu ihrer Arbeit haben, da es entscheidend ist, dass Sie als Kunde zufrieden sind, damit daraus vielleicht Folgegeschäft oder Weiterempfehlungen entstehen.
3. Flexible Anpassung an den betrieblichen Bedarf
Schwankt die Auftragslage in Unternehmen stark, so steigt und fällt damit auch der Bedarf an Arbeitskräften. Zudem kann es vorkommen, dass Sie als Unternehmen nur ab und zu eine spezifische Leistung benötigen, sich aber die Anstellung eines Mitarbeiters nicht finanziell sinnvoll wäre. Mit Freiberuflern haben Sie den Vorteil, dass Sie sich externe Arbeitskraft bei Bedarf hinzuziehen können. So bleiben Sie stets flexibel und behalten eine schlanke Firmenstruktur.
4. Es muss kein Arbeitsplatz & Equipment gestellt werden
Freelancer erbringen ihre Dienstleistung in der Regel außerhalb Ihres Unternehmens. Sie müssen also keinen Arbeitsplatz und kein notwendiges Equipment bereitstellen.
5. Freelancer sind auswechselbar
Sind Sie mal nicht zufrieden mit einem Freelancer oder hat sich das Anforderungsprofil geändert, so können Sie die Zusammenarbeit unkompliziert beenden. Bei einem angestellten Mitarbeiter ist der Wechsel jedoch weitaus komplizierter und teuer, da Sie Kündigungsfristen beachten müssen und gegebenenfalls Abfertigungen zahlen müssen.
6. Es wird für die erfolgreiche Erfüllung eines Auftrages bezahlt
Bei Freelancern zahlen Sie in der Regel nur dann, wenn ein Auftrag vollständig erfüllt wurde oder ein vereinbartes Zwischenziel erreicht wurde. Wurde der Auftrag unvollständig oder noch nicht zufriedenstellend erledigt, so können Sie die Zahlung verweigern, bis die vereinbarte Leistung erbracht wurde. Deshalb sind Freelancer bemüht, die beauftragten Arbeiten schnell, gut und effizient abzuwickeln.
7. Rekrutierungsdauer ist niedriger
Der Einstellungsprozess für einen neuen Mitarbeiter dauert oft lange, da aus einem Beschäftigungsverhältnis eine Bindung entsteht. Sie müssen daher sichergehen, dass der neue Mitarbeiter zu Ihrem Unternehmen passt und die Aufgabenstellung beherrscht. Bei einem Freelancer ist die Rekrutierungsdauer niedriger, weil Sie die Zusammenarbeit im Bedarfsfall schnell wieder beenden können und einen neuen Freelancer engagieren können.
8. Freiberufler werden nur für produktive Stunden bezahlt
Angestellte zahlen Sie auch im Leerlauf weiter. Freiberufler hingegen bezahlen Sie nur für die Zeit, in denen Sie deren Leistung in Anspruch nehmen.
9. Wenig Verwaltungsaufwand
Mit jedem neuen Angestellten kommt zusätzlicher Verwaltungsaufwand hinzu und Sie müssen sich als Arbeitgeber etwa um das Abführen von Kranken- und Sozialversicherung und die Lohnverrechnung kümmern. Mit einem Freelancer entgehen Sie diesem Aufwand. Der einzige Verwaltungsaufwand liegt im Begleichen der Rechnungen.
10. Keine Arbeitszeitbegrenzungen
Werden einmal viele Überstunden zu Spitzenzeiten benötigt, geraten Sie als Arbeitgeber mit Angestellten leicht in Konflikt mit Arbeitszeitgesetzen und den damit verbundenen Beschränkungen. Mit einem Freelancer brauchen Sie sich hierüber keine Gedanken machen. Freelancer sind flexibel und können in Spitzenzeiten auch einen langen Arbeitstag hinlegen oder am Wochenende einspringen.


