{"id":18,"date":"2016-09-28T08:55:00","date_gmt":"2016-09-28T06:55:00","guid":{"rendered":"http:\/\/web51.s217.goserver.host\/?p=18"},"modified":"2026-06-26T17:08:01","modified_gmt":"2026-06-26T15:08:01","slug":"9-tipps-wie-ich-meine-produktivitaet-als-unternehmer-steigern-konnte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/riskplaywin.com\/de\/wissen\/9-tipps-wie-ich-meine-produktivitaet-als-unternehmer-steigern-konnte","title":{"rendered":"9 Tipps wie ich meine Produktivit\u00e4t als Unternehmer steigern konnte."},"content":{"rendered":"<p><strong>Welcher Unternehmer kennt es nicht. Man f\u00e4ngt in der Fr\u00fch an zu arbeiten, beantwortet E-Mails, arbeitet an Projekten und pl\u00f6tzlich ist es schon wieder Abend. Und die lange Todo-Liste, die man sich vorgenommen hat, ist nur teilweise oder sogar \u00fcberhaupt nicht abgearbeitet worden.<\/strong><\/p>\n<p>In meinem Alltag habe ich viele Dinge ausprobiert, um meine Produktivit\u00e4t zu steigern. Im R\u00fcckblick sind es aber vor allem die folgenden 9 Regeln, die mir helfen, Tag f\u00fcr Tag mit meinen Aufgaben voranzukommen und das Gesch\u00e4ft zu f\u00fchren:<\/p>\n<h2>Kein Multitasking<\/h2>\n<p>Multitasking klingt zwar sch\u00f6n, doch es ist meiner Meinung nach ein Irrglaube, dass dies auch funktioniert. Ich konzentriere mich immer auf jeweils nur eine einzige Aufgabe. Dies hat den Vorteil, dass ich dieser Aufgabe meine ganze Aufmerksamkeit geben kann und dadurch schneller und qualitativ besser arbeite. Zudem kommen mir bei dieser Fokussierung oft wichtige Ideen und Gedanken. Beim Multitasking bin ich unter dem Strich langsamer bei der Erledigung von Aufgaben, da ich immer wieder aufs Neue den Fokus herstellen muss oder Fehler beheben muss.<\/p>\n<h2>Fokus auf die wichtigen Dinge<\/h2>\n<p>80% des Erfolgs wird bekanntlich durch 20% der Arbeit generiert. Bei der t\u00e4glichen Arbeit versuche ich mich auf diese 20% zu konzentrieren. Hierf\u00fcr stelle ich mir jeden Abend vor Feierabend folgende Frage: Welche 3 wirkungsvollsten Dinge kann ich morgen erledigen, um meinem Ziel n\u00e4her zu kommen. Auf genau diese 3 Aufgaben konzentriere ich mich dann am Folgetag zuerst. Erst wenn diese Aufgaben erledigt sind, wende ich mich den restlichen Aufgaben zu. Wenn ich abends auf meine Liste der erledigten Dinge schaue, habe ich so immer das Gef\u00fchl, etwas vorangebracht zu haben.<\/p>\n<h2>Ablenkung abschalten<\/h2>\n<p>F\u00fcr mich pers\u00f6nlich ist Ablenkung einer der gr\u00f6\u00dften Produktivit\u00e4tskiller. In der Vergangenheit habe ich beobachtet, dass Pop-Ups von eingehenden E-Mails oder App-Benachrichtigungen am Smartphone mich aus der Bahn werfen k\u00f6nnen. Sobald etwas blinkt, aufpoppt oder vibriert, ist meine Aufmerksamkeit dahin und es gibt dieses unterbewusste Gef\u00fchl der Neugier, nachzuschauen. Diese Benachrichtigungen \u201eauszublenden&#8220; funktioniert bei mir zumindest nicht. Deshalb habe ich mich entschieden, alle diese St\u00f6renfriede abzuschalten. Teilweise waren sogar App-Deinstallationen n\u00f6tig. Geholfen hat es aber nachhaltig.<\/p>\n<h2>E-Mails checken<\/h2>\n<p>E-Mails sind f\u00fcr viele ein gro\u00dfes Leidensthema. Zu Spitzenzeiten habe ich in der Vergangenheit rund 200 E-Mails am Tag empfangen. Gef\u00fchlte 90% dieser E-Mails waren unwichtig und unn\u00f6tig. Trotzdem habe ich die Wichtigkeit und Dringlichkeit ma\u00dflos \u00fcbersch\u00e4tzt. Teilweise habe ich die Mails so jede halbe Stunde, teilweise sogar \u00f6fter gecheckt und nat\u00fcrlich immer direkt geantwortet. Welche Wirkung dies auf die Produktivit\u00e4t hatte, muss ich wohl niemanden erz\u00e4hlen. Heutzutage versuche ich meine E-Mails maximal 4x pro Tag zu checken: jeweils um 10:00, 13:00, 15:30 und 18:00. Vor allem die E-Mail-freie Zeit bis 10:00 genie\u00dfe ich. Dies sind die produktivsten Stunden des Tages. Wenn ich die E-Mails checke, arbeite ich diese mit den Optionen \u201el\u00f6schen&#8220;, \u201eantworten&#8220; oder \u201eplanen&#8220; ab. Alles was belanglos ist, wird gel\u00f6scht. Falls es sich um Newsletter oder Werbeemails handelt, die mich nicht interessieren, bestelle ich diese ab. Alle E-Mails, deren Beantwortung weniger als 15 Minuten dauert, beantworte ich direkt. Bei allen E-Mails, die l\u00e4nger dauern, plane ich mir einen Zeitblock ein, in dem ich diese beantworte. Damit ich diesen Zeitblock auch einhalte, schreibe ich dem Absender zur\u00fcck, dass er zum Zeitpunkt XY eine Antwort von mir bekommt.<\/p>\n<h2>Nicht erreichbar sein<\/h2>\n<p>Manchmal stehen Aufgaben an, die komplex sind und ihre Zeit dauern. Jede Unterbrechung f\u00fchrt dazu, dass man sich wieder erneut in die Aufgabe einarbeiten muss und so wertvolle Zeit verliert. F\u00fcr solche Aufgaben schneide ich konsequent s\u00e4mtlichen Kontakt zur Au\u00dfenwelt ab. Das Telefon wird abgeschaltet, die T\u00fcr wird geschlossen, Skype wird abgemeldet und jeder andere St\u00f6rfaktor wird entfernt. Anschlie\u00dfend fokussiere ich mich auf die Aufgabe, bis sie erledigt ist. Erst danach bin ich wieder erreichbar. Die gleiche Methode wende ich auch f\u00fcr Meetings an.<\/p>\n<h2>Nein sagen<\/h2>\n<p>Jeder Mensch hat nur 24 Stunden Zeit am Tag. Um Dinge in diesen Stunden voranzubringen, ist es wichtig, auch mal Nein zu sagen. Nein zu anderen, aber auch Nein zu sich selbst. Bei jeder Aufgabe oder Anfrage stelle ich mir stets die beiden Fragen: Bringt mich diese Aufgabe meinen aktuellen Zielen n\u00e4her? Wenn ja, habe ich die Zeit, diese Aufgabe selbst zu \u00fcbernehmen, oder kann ich sie weiterdelegieren?<\/p>\n<h2>Eat the frog first<\/h2>\n<p>Vor ein paar Jahren wurde ich in einem Seminar auf die \u201eEating the frog first&#8220; Methode aufmerksam gemacht. Die Idee hinter dieser Methode ist es, an jedem Tag eine wichtige aber unangenehme Aufgabe (falls vorhanden) zuerst zu erledigen. Und ja, es funktioniert. Pers\u00f6nlich finde ich, dass diese Methode einen grunds\u00e4tzlich gelassener macht und vor allem motivierter. Jedoch hat sie nat\u00fcrlich auch ihre Grenzen. Falls ein unangenehmer Anruf ansteht, so stehen die Chancen, dass ich denjenigen um 7:00 morgens bei Arbeitsbeginn erreiche, doch sehr schlecht.<\/p>\n<h2>Tag abschlie\u00dfen<\/h2>\n<p>Am Ende eines jeden Tages sammle ich nochmal alle Gedanken und schaue mir an, was ich erledigt habe und was ich am kommenden Tag angehen will. Hier notiere ich die drei wichtigsten Aufgaben des Tages (siehe Punkt 2), die \u201eEating the frog&#8220; Aufgabe, die Termine und s\u00e4mtliche sonstige Dinge, die realistisch zu erledigen sind. Mit dieser Aufgabe mache ich einen geistlichen Schlussstrich unter den Arbeitstag und kann so meine Freizeit als Unternehmer genie\u00dfen. Am kommenden Morgen habe ich dann den Tag vorbereitet und kann direkt ohne Umwege starten.<\/p>\n<h2>Get Power<\/h2>\n<p>Auch Unternehmer sind nur Menschen. Um produktiv und damit erfolgreich zu sein, ist es notwendig, die Energiereserven wieder aufzuladen und auch ein Leben au\u00dferhalb des Unternehmens zu haben. Pers\u00f6nlich habe ich mir die Regel festgelegt, dass ich abends nach 19:00 eine bildschirmfreie Zeit g\u00f6nne (nur bei wirklich wichtigen oder dringenden Aufgaben oder Projekten mache ich eine Ausnahme). Zudem nehme ich mir w\u00e4hrend des Tages ganz bewusst Auszeiten, wenn ich mich schlapp f\u00fchle. Eine kleine Runde um den Block, ein Buch lesen, eine Stunde Schwimmen gehen oder sich einfach mal eine Viertelstunde hinlegen, kann wahre Produktivit\u00e4tswunder bewirken.<\/p>\n<p><strong>Dies waren die 9 wichtigsten Produktivit\u00e4tshelfer, die mir pers\u00f6nlich als Unternehmer tagt\u00e4glich weiterhelfen. Da aber jeder Mensch letztendlich anders funktioniert, ist es wichtig, zu experimentieren und schrittweise die geeigneten \u201eRegeln&#8220; f\u00fcr sich selbst zu finden. Am besten funktionieren die Regeln, wenn man sie als Gewohnheiten im Alltag festigt. In dem Sinne: Viel Spa\u00df beim produktiv werden.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Welcher Unternehmer kennt es nicht. Man f\u00e4ngt in der Fr\u00fch an zu arbeiten, beantwortet E-Mails, arbeitet an Projekten und pl\u00f6tzlich ist es schon wieder Abend. Und die lange Todo-Liste, die man sich vorgenommen hat, ist nur teilweise oder sogar \u00fcberhaupt nicht abgearbeitet worden. 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