{"id":988,"date":"2016-06-23T06:33:49","date_gmt":"2016-06-23T04:33:49","guid":{"rendered":"http:\/\/web51.s217.goserver.host\/?p=988"},"modified":"2016-06-27T10:02:59","modified_gmt":"2016-06-27T08:02:59","slug":"general-george-patton-tipps-fuer-fuerungskraefte-unternehmer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/riskplaywin.com\/de\/inspiration\/general-george-patton-tipps-fuer-fuerungskraefte-unternehmer","title":{"rendered":"Was Unternehmer und F\u00fchrungskr\u00e4fte von General George Patton lernen k\u00f6nnen"},"content":{"rendered":"<p><strong>George Patton war einer der wichtigsten amerikanischen Gener\u00e4le im zweiten Weltkrieg. Er hat entscheidende und schwierige Schlachten in Nordafrika, Sizilien und an der Westfront geleitet und gewonnen. All dies ist nur m\u00f6glich gewesen, weil er seit seiner Jugend mit eiserner Disziplin an sich gearbeitet hat und sp\u00e4ter die Soldaten und seine Vorgesetzten von seinem Tun \u00fcberzeugen konnte.<\/strong><\/p>\n<p>Ein Blick auf das Leben von George Patton zeigt viele Regeln, die auch f\u00fcr heutige Unternehmer und F\u00fchrungskr\u00e4fte gelten, die erfolgreich sein wollen.<\/p>\n<h2><strong>Mit harter Arbeit und Disziplin kann man jedes Ziel erreichen<\/strong><\/h2>\n<p>Als Dyslexiker hatte George Patton alles andere als ideale Vorrausetzungen f\u00fcr eine Offizierskarriere. In der Schule wurde ihm schnell klar, dass er viel l\u00e4nger als andere Mitsch\u00fcler brauchte um sich Lernstoff anzueignen. Sein Ziel General zu werden, war jedoch so tief in ihm verwurzelt, dass er alles daf\u00fcr tat dieses Ziel zu erreichen. Mit viel Zeit, Disziplin und Arbeit schaffte er die Aufnahme in die angesehenste Offiziersschule in West Point. In seiner sp\u00e4teren Karriere als Offizier arbeitete er dann konsequent an seinem Weiterkommen, bis er gegen Ende des zweiten Weltkrieges als 3-Sterne General sein Lebensziel erreichte.<\/p>\n<p>Als Unternehmer oder F\u00fchrungskraft hat man teilweise auch mit einer schlechten Ausgangssituation zu tun und will trotzdem ein gesetztes Ziel erreichen. Mit einer geeigneten Strategie, Flei\u00df und einem starken Willen kann man auch im Wirtschaftsleben seine Ziele erreichen.<\/p>\n<h2><strong>Bereit sein Innovationen voranzutreiben &amp; hungrig nach Neuem bleiben<\/strong><\/h2>\n<p>George Patton blieb \u00fcber seine Milit\u00e4rkarriere hinweg stets ehrgeizig und\u00a0 setze sich immer wieder neue Ziele, die ihn motivierten. Er gab sich niemals mit dem Status Quo zufrieden, sondern wollte immer Dinge voranbringen. So setzte er beachtliche Meilensteine. Er nahm unter anderem an den olympischen Spielen teil, er entwickelte ein neues Schwert f\u00fcr die Armee und er stellte die erste Panzerdivision der US-Armee auf. Oft wurden seine neuen Entwicklungen in der Kriegsf\u00fchrung am Anfang eher skeptisch angesehen. Doch er \u00fcberzeugte die Skeptischen durch Taten und kam auch so seinem Lebensziel General zu werden immer n\u00e4her.<\/p>\n<p>Viele Unternehmen scheitern in der heutigen Zeit am Thema Innovation, weil die F\u00fchrungskr\u00e4fte und Unternehmer nicht mehr hungrig nach Neuem sind. Es ist deshalb wichtig dieses Feuer am Brennen zu lassen, sowohl bei sich selbst, als auch bei den Mitarbeitern. Dies gelingt vor allem, wenn man die richtige pers\u00f6nliche Einstellung zum Thema Innovation hat und auch eine innovationsfreundliche Firmenkultur etabliert.<\/p>\n<h2><strong>Ein gutes Netzwerk um sich herum aufbauen und es nutzen um die gesetzten Ziele zu erreichen<\/strong><\/h2>\n<p>Um schwierige Ziele zu erreichen ist ein gutes Netzwerk unabdingbar. Dies hat George Patton bereits sehr fr\u00fch gelernt und hat sich stets mit den Besten und Aufstrebenden umgeben. Er hat immer analysiert, wie er wen nutzen konnte. Von diesen Verbindungen konnte er sp\u00e4ter profitieren und bekam M\u00f6glichkeiten, die er sonst niemals bekommen h\u00e4tte. Zudem hielten ihm seine Kontakte den R\u00fccken frei. Nicht immer mochte er die wichtigen Kontakte. Teilweise verachtete er Sie fachlich oder pers\u00f6nlich bis auf das Tiefste. Da die Kontakte f\u00fcr ihn wichtig waren, achtete er dennoch darauf auch zu diesen Leuten ein gutes Verh\u00e4ltnis zu pflegen.<\/p>\n<p>Auch f\u00fcr Unternehmer und F\u00fchrungskr\u00e4fte kann ein gutes Netzwerk gesch\u00e4ftlich enorm viel helfen. Ein gutes Netzwerk \u00f6ffnet T\u00fcren und bietet auch in schwierigen Situationen R\u00fcckenhalt.<\/p>\n<h2><strong>Von den Besten lernen und gelerntes anwenden<\/strong><\/h2>\n<p>Patton war sein ganzes Leben \u00fcber wissensdurstig. Er hat viel gelesen, sich laufend weitergebildet und er hat von den besten gelernt. In Frankreich hat er sich in der Fechtkunst unterrichten lassen und schlie\u00dflich die franz\u00f6sische Technik in die vereinigten Staaten importiert und auch das dortige Milit\u00e4rschwert durch ein besseres ersetzt. Seine gr\u00f6\u00dfte Errungenschaft war aber, dass er sich die Panzertechnik in Europa abgeschaut hat und diese nach Amerika gebracht hat, das bis dahin in der Kriegsf\u00fchrung sehr stark die Kavallerie eingesetzt hat. Patton baute schlie\u00dflich die erste Panzerdivision der Staaten auf und legte so den Grundstein f\u00fcr die erfolgreiche Europa-Mission im zweiten Weltkrieg.<\/p>\n<p>Lebenslanges Lernen ist nicht nur ein Modewort, sondern geh\u00f6rt auch zu den wichtigen Aufgaben einer jeden F\u00fchrungskraft. Doch Lernen bedeutet mehr als nur B\u00fccher und Fachartikel lesen. Lernen hei\u00dft auch, sich mit den Besten der Branche zu umgeben und in Gespr\u00e4chen und Diskussionen zu lernen. Doch das gr\u00f6\u00dfte Wissen, n\u00fctzt Ihnen letztendlich nur etwas, wenn Sie es anwenden und es sogar noch optimieren.<\/p>\n<h2><strong>Immer gut zu seinen Leuten sein<\/strong><\/h2>\n<p>George Patton hatte schon fr\u00fch erkannt, wie wichtig es ist seine Soldaten gut zu behandeln. Denn nur so, konnte er das Vertrauen gewinnen und gew\u00e4hrleisten, dass die Menschen auch in extremen Situationen funktionierten. Als er beispielsweise feststellte, dass in einem der St\u00fctzpunkte im zweiten Weltkrieg das Essen nicht gut war, sorgte er unverz\u00fcglich daf\u00fcr, dass die K\u00f6che besser kochten.<\/p>\n<p>Gleiches gilt nat\u00fcrlich auch in der heutigen Arbeitswelt. Ist das Arbeitsumfeld nicht motivierend und freundlich, so sind eine hohe Fluktuationsrate, niedrige Produktivit\u00e4t und letztendlich wirtschaftlicher Schaden die Folge. Es ist deshalb f\u00fcr Unternehmer und F\u00fchrungskr\u00e4fte ein gutes Arbeitsumfeld zu schaffen. Dazu z\u00e4hlt den Mitarbeitern einen gewissen Freiraum bei der Arbeit zu gew\u00e4hren, eine freundliche B\u00fcroumgebung zu schaffen, aber auch transparent zu handeln und faire Geh\u00e4lter zu zahlen.<\/p>\n<h2><strong>Werte konsequent durchsetzen<\/strong><\/h2>\n<p>Will man seine Ziele erreichen ist Disziplin wichtig. Dazu geh\u00f6rt auch konsequent f\u00fcr die eigenen Werte geradezustehen und sicherzustellen, dass diese konsistent ber\u00fccksichtigt werden. Gutes Benehmen war Patton beispielsweise ein gro\u00dfes Anliegen, da er fest daran glaube, dass nur so die Soldaten auch im Kampf diszipliniert und folgsam handeln w\u00fcrden.<\/p>\n<p>So war eines der ersten Dinge, die er stets pr\u00fcfte, wenn er zu einer neuen Truppe kam, ob die Soldaten ordnungsgem\u00e4\u00df salutierten und auch die anderen milit\u00e4rischen Gepflogenheiten eingehalten wurden. War dies nicht der Fall, so ordnete er zun\u00e4chst einen strikten Trainingsplan an um den Leuten wieder die gew\u00fcnschte Disziplin zu geben. Erst wenn diese hergestellt war, k\u00fcmmerte er sich darum die Truppe kampfbereit zu machen. Auch wenn er mit dieser Taktik oftmals auf Wiederstand sto\u00df, so war er konsistent und machte keine Ausnahmen und hatte letztendlich auch mit seinen Truppen im Kampf Erfolg.<\/p>\n<p>Wer jeden Tag als Chef seine Meinung \u00e4ndert und in seinem Denken und Handeln nicht konsistent ist, wird \u00fcber kurz oder lang das Vertrauen der Mitarbeiter und Kunden verlieren. Integrit\u00e4t schafft hingegen eine stabile Basis in einem Unternehmen und Regeln die f\u00fcr jeden klar sind. Auch beim Au\u00dfenauftritt hilft ein konsistentes Handeln die Marke des Unternehmens zu sch\u00e4rfen und zeigt den Kunden klipp und klar, f\u00fcr was das Unternehmen steht.<\/p>\n<h2><strong>Niemand ist perfekt<\/strong><\/h2>\n<p>Auch, wenn George Patton viel erreicht hat in seinem Leben, durch seine Disziplin, so hatte auch er seine Schw\u00e4chen, wie jeder normale Mensch. Als beispielsweise der erste Weltkrieg vorbei war schlitterte er in Probleme mit Alkohol und Aff\u00e4ren. Doch auch w\u00e4hrend der Zeit in denen er Glanzleistungen erbrachte, beging er Fehltritte die im fast zum Verh\u00e4ngnis wurde. So Ohrfeigte er Soldaten im Lazarett, die psychisch ausgebrannt waren vom Krieg. Auch, wenn er sich nachher f\u00fcr dieses Vorgehen entschuldigte, so zeigt dies, dass auch nahezu perfekte Charaktere Schw\u00e4chen haben.<\/p>\n<p>Diese Schw\u00e4chen sollten wir bis zu einem bestimmten Grad als Unternehmer und F\u00fchrungskr\u00e4fte auch akzeptieren und uns von dem Irrglauben verabschieden, dass wir immer alles perfekt machen k\u00f6nnen.<\/p>\n<h2><strong>Mit an die Front gehen, statt aus der Ferne zu dirigieren<\/strong><\/h2>\n<p>Patton blieb auch als General immer ein Soldat. Ihm war es wichtig immer am Ort des Geschehens zu sein und nicht aus der Ferne Befehle zu geben. Die N\u00e4he gab ihm die St\u00e4rke Situationen besser einsch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen und auch das Vertrauen der Soldaten zu gewinnen. Es kam sogar vor, dass er in besonders brenzligen Situationen allen voran ging um ein Beispiel statuierte. W\u00e4hrend des zweiten Weltkrieges erlie\u00df er die Regel, dass jeden Tag mindestens ein Befehlshaber auch an die Front gehen musste. Dies gab den Soldaten das Gef\u00fchl, dass alle letztendlich eine Gemeinschaft waren und motivierte auch.<\/p>\n<p>Genau wie Soldaten arbeiten Teams in Unternehmen an herausfordernden Missionen. Wenn F\u00fchrungskr\u00e4fte und Unternehmer Vertrauen gewinnen wollen ist es wichtig, greifbar als Mensch zu sein und auch mal als erster an die Front zu gehen, falls es man in eine schwierige Situation kommt. Dies wird helfen die Motivation im Team zu steigern und wird die N\u00e4he zur praktischen Arbeit helfen bessere Entscheidungen zu nehmen.<\/p>\n<h2><strong>Weiterf\u00fchrende Links<\/strong><\/h2>\n<ul>\n<li><strong><a href=\"http:\/\/amzn.to\/28NHp8Q\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Pattons Biografie von Martin-Blumenson bei Amazon bestellen<\/a><\/strong><\/li>\n<li><strong><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/George_S._Patton\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Pattons Lebenslauf bei Wikipedia<\/a><\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Titelbild: U.S. Army Signal Corps<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>George Patton war einer der wichtigsten amerikanischen Gener\u00e4le im zweiten Weltkrieg. Er hat entscheidende und schwierige Schlachten in Nordafrika, Sizilien und an der Westfront geleitet und gewonnen. 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