Digitale Videoinhalte liegen im Trend. Etwas weniger als die Hälfte aller Deutschen nutzt Videoportale im Internet. Einer der größten Player ist hierbei Youtube. Jede Minute werden weltweit 400 Stunden neue Videos auf Youtube hochgeladen.

Für Unternehmen spielen Videoinhalte auch vermehrt eine Rolle. Zum einen werden TV-Kampagnen im Netz verlängerte (z.B. durch PreRoll Sports in Mediatheken oder Youtube). Zum anderen werden Videos genutzt um soziale Kanäle wie Facebook zu spielen. Zunehmend wichtig wird aber auch die Integration auf Unternehmenswebseiten in Form von Produktpräsentationen, Imagevideos oder Gebrauchsanweisungen.

Ehe die Produktion eines Unternehmensvideos beginnt, ist es wichtig die Rahmenbedingungen und Ziele zu definieren. Hierfür sollten Sie sich folgende Fragen stellen:

  • Welches übergeordnete Ziel soll das Video erreichen?
  • Wo soll das Video eingesetzt werden?
  • Wer ist die Zielgruppe des Videos?
  • Welche Botschaften/Inhalte soll das Video kommunizieren?

Ist ein Ziel definiert ist bereits der erste Schritt zu einem guten Unternehmensvideo gemacht. Allerdings sollten Sie bei der Planung und späteren Produktion den folgenden Faktoren eine hohe Aufmerksamkeit schenken. Denn nur so wird ihr Video die Grundvorrausetzungen erfüllen um erfolgreich zu sein.

Qualität

Zunächst einmal muss die visuelle Qualität des Videos gut sein. Dies bedeutet zum einen, dass Ausleuchtung, Farben und Bildkomposition stimmen müssen. Zum anderen gehört zur visuellen Qualität aber auch die technische Qualität. Bilden Sie ihr Video beispielsweise großflächig auf der Webseite ab, so benötigen Sie auch eine entsprechende Auflösung der Aufnahmen.

Neben der visuellen Qualität ist auch die akustische Qualität wichtig. Ist ihr Bildmaterial wunderbar, doch im Ton ist beispielsweise Rauschen zu hören oder die Sprachqualität ist sehr schlecht, so leidet ihr gesamtes Unternehmensvideo hierunter.

Länge

Jedes Unternehmensvideo hat in der Regel ein Ziel. Mal dient es als Werbevideo zur Neukundengewinnung, mal wird es eingesetzt auf der Webseite als Imagevideo. Ein Werbevideo muss kurz und prägnant sein, da die Zeitspanne ihres Werbefensters begrenzt ist. Ein Imagevideo kann hingegen ruhig ein paar Minuten dauern, solange es interessant bleibt. Machen Sie eine Video-Gebrauchsanweisung, so kann ein Unternehmensvideo auch mal eine halbe Stunde und länger lang sein.

Sprache

Die Sprache muss zum Ziel und der Zielgruppe passen. Sprechen Sie ein Fachpublikum an, so müssen Sie eine andere Sprache verwenden, als wenn Sie zu Kindern sprechen. Doch nicht nur die Worte selbst spielen eine Rolle. Machen Sie beispielsweise eine Kampagne in Bayern, so kann es durchaus auch einen Vorteil bringen, wenn Sie einen Sprecher mit bayrischem Dialekt haben. Ihre Zielgruppe des Videos entscheidet aber auch darüber welches Geschlecht oder Alter der Sprecher hat.

Dramaturgie

Neben Qualität, Länge und Sprache entscheidet auch die Dramaturgie ob Sie ihre Ziele mit dem Video erreichen. Wie Sie das Video dramaturgisch aufbauen hat wiederum mit dem Ziel zu tun. Machen Sie eine Videogebrauchsanweisung, so ist natürlich die Dramaturgie weniger wichtig als bei einem Imagevideo oder Werbeclip. Sehr wichtig sind die ersten Sekunden. Falls Sie den Seher nicht in diesen ersten Sekunden überzeugen, wird er nicht bereit sein, das Video ganz anzuschauen. Falls Sie ein längeres Video produzieren, so ist ein Spannungsbogen wichtig um die Seher zu „fesseln“. Bei einem Werbevideo geht es darum, dass das Video letztendlich knackig ist und die Werbebotschaft hängen bleibt.

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