Dass Google Adwords in vielen Fällen ein effizienter Werbekanal ist, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Deshalb steigert sich auch der Wettbewerb zunehmend in allen Branchen und die Kosten pro Neukunde erhöhen sich.

Deshalb ist es letztendlich wichtig, dass man eine bestmögliche Kosteneffizienz in der Adwords Kampagne hat. Hier ein paar Tipps, wie sich mit Adwords Geld sparen lässt:

1. Bei neuen Kampagnen: Gutschein einsetzen

Richtet man zum ersten Mal ein Adwords Konto ein, so kann man von Google Gutscheinen profitieren. Mit den regulären Gutscheinen von Google lassen sich 75 € sparen. Diese bekommt man übrigens hier. Arbeitet man mit einer Agentur zusammen, so kann diese meist auf Gutscheine von mehr als 150 € zugreifen.

2. Streuverluste minimieren

Das meiste Geld lässt sich in Adwords Kampagnen dadurch sparen, dass man die Suchbegriffe, die belegt werden sorgfältig ausgewählt werden indem man sich die Frage stellt, wie hoch die Chance ist dass jemand der dieser Begriff eingibt genau das macht was man möchte.

Beispiel: Sie betreiben einen Onlineshop für Olivenöl und wollen Adwords Werbung schalten. Belegen Sie nun den Suchbegriff „Olivenöl“ werden Sie sehr unterschiedliche Leute erreichen. Nach diesem Begriff suchen Menschen, die wissen wollen wie das Öl hergestellt wird. Andere suchen vielleicht danach wie die Gesundheitsaspekte hinter dem Öl sind. Wiederum andere wollen Olivenöl kaufen. Die Chance, dass Sie jemanden zum Kauf in ihrem Onlineshop bewegen können ist niedrig-mittel. Sucht nun allerdings jemand nach „Olivenöl Onlineshop“ dann erreichen Sie genau den Nutzer der für Sie interessant ist und wo die Chance einer Aktion hoch ist.

Eine weitere Methode um Streuverluste bei Adwords zu reduzieren, ist es die Suchbegriffe nicht mit „weitgehend passend“ einzubuchen, sondern stattdessen „Wortgruppe passen“ zu wählen. So verhindern Sie, dass der Google Algorithmus die Ausspielung der Anzeigen zu breit steuert.

3. Nicht jeden Ratschlag-Hinweis im Konto befolgen

Nachdem die Kampagne angelaufen ist, wird man im Adwords-Konto unter „Werbechancen“ recht schnell Ratschläge sehen, wie man die laufende Kampagne optimieren kann. Diese Ratschläge sollte man nicht blindlinks anwenden, sondern stets hinterfragen, ob Sie für die Kampagne Sinn machen. Ansonsten gibt man womöglich unnötiges Geld für nichts aus.

Gleiches gilt übrigens auch bei der Kampagneneinrichtung.

4. Die Adwords Mechanik erlernen

Grundvoraussetzung um den vorherigen Punkt zu bewerkstelligen ist natürlich die Mechanik hinter Google Adwords zu verstehen. Hierfür eignet sich beispielsweise dieser Google Adwords Leitfaden sehr gut. Wer lieber die Papierform bevorzugt, kann sich „Google Adwords – Das umfassende Handbuch“ vom Rheinwerk-Verlag durchlesen. Januar 2018 erscheint von diesem Buch auch eine neue Version, die vermutlich auch die neue Adwords-Oberfläche behandelt.

Wer nicht bereit ist, sich selbst das Wissen anzueignen, sollte mit einer Adwords-Agentur zusammenarbeiten. Trotz der zusätzlichen Kosten, wird man durch die höhere Effizienz Geld sparen können.

5. Wiedergefunden werden

Bei Produkten mit einem vorgelagerten längeren Entscheidungsprozess vergeht zwischen der ersten Suche und dem eigentlichen Abschluss Zeit. In diesem Zeitfenster werden oft mehrere Suchen durchgeführt bei dem der potenzielle Kunde sich Schritt für Schritt an die Entscheidung herantastet. Bei der ersten Suche geht es vielleicht darum eine Idee zu bekommen, was er genau möchte. Bei der zweiten Suche will er verschiedene Anbieter vergleichen. Bei der dritten Suche grenzt er womöglich die Anbieter ein. Bei der letzten Suche geht es dann um den Abschluss.

Wird aber nun die Anzeige nicht bei 80% der Suchanfragen angezeigt, sondern nun bei 10% hat man das Problem das man womöglich nicht wiedergefunden wird. Eine gute Sichtbarkeit der Kampagne kann dem unter anderem entgegenwirken. Kampagnen sind in den meisten Fällen effizienter, wenn Sie ein beispielsweise ein kleines Gebiet abdecken, aber dafür hier stark präsent sind, statt ein großes Gebiet (z.B. mehrere Länder) abdecken und nur eine geringe Sichtbarkeit haben.

Mit Remarketing ist es mittlerweile möglich Nutzer erneut anzusprechen, die bereits einmal auf der Webseite waren. Diese Mechanik ist recht günstig und gewährleistet, dass man beim Nutzer im Entscheidungsprozess berücksichtigt bleibt. Das Remarketing lässt sich entweder über die Google-Suche (möglich bei mittleren bis großen Kampagnen), das Google-Displaynetzwerk mit Bannern oder über Nicht-Google Kanäle wie beispielsweise Facebook-Ads bewerkstelligen.

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