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Geld verdienen mit Blog: Ein Überblick

Geld verdienen mit Blog

Mit einem eigenen Blog Geld zu verdienen und vielleicht sogar den Lebensunterhalt zu bestreiten ist ein Wunsch vieler Menschen. Mittlerweile gibt es zahlreiche Möglichkeiten, eine Webseite zu monetarisieren, egal ob groß oder klein. Viele Lösungen um mit einem Blog Geld zu verdienen sind einfach zu implementieren, während andere Maßnahmen viel Arbeit erfordern. Wichtig bleibt aber immer die Reichweite des Blogs: Je höher die Leserzahl, desto einfacher und lukrativer wird das Monetarisieren.

Hier ein Überblick zu den wichtigsten Möglichkeiten, um mit einem Blog Geld zu verdienen


Affiliate Marketing

Beim Affiliate-Marketing werden Sie vergütet, wenn durch eine Werbeschaltung (z.B. Banner, Textlink) auf Ihrem Blog beispielsweise ein Kauf oder eine Registrierung beim werbetreibenden Unternehmen ausgelöst wurde. Die Vergütung kann in Form eines Fixbetrages (z.B. 5 € pro Registrierung) erfolgen oder beispielsweise prozentual vergütet werden (z.B. 8% vom Warenkorbwert).

Viele bekannte Unternehmen wie Amazon oder Zalando bieten solche Affiliate Programme an. Zudem gibt es sogenannte Affiliate-Netzwerke, die Webseitenbetreiber und werbetreibende Unternehmen zusammenbringen. Der Vorteil dieser Affiliate-Netzwerke ist, dass Sie zentral einen vollständigen Überblick über viele Angebote haben.

Vorteile von Affiliate Marketing

  • Die Teilnahme an den Affiliate Programmen ist kostenlos
  • Die Verdienstmöglichkeiten beim Affiliate-Marketing sind sehr gut
  • Es gibt viele unterschiedliche Affiliate-Programme am Markt, die auf verschiedenste Blog-Themen ausgerichtet werden können
  • Es können gezielt Blogbeiträge zu einem bestimmten Thema erstellt werden, das auch Affiliate-Links zulässt

Weiterführende Links Affiliate-Netzwerke

Weiterführende Links Affiliate Programme von bekannten Unternehmen


Automatisierte Werbung

Werbenetzwerke bieten Blogbetreibern die Möglichkeit, ohne großen Aufwand Banner, Textanzeigen oder Text/Bild-Anzeigen in den eigenen Blog zu integrieren. Je reichweitenstärker der Blog ist, desto lukrativer wird letztendlich die Werbung. Die Abrechnungsmodelle sind unterschiedlich. Bei manchen Anbietern wird ausschließlich der Klick vergütet, bei anderen wird jede Adimpression abgerechnet. Zudem gibt es Anbieter wie Google Adsense, die Hybridmodelle anbieten.

Die TKP (Vergütung für Tausend Anzeigen-Impressionen) ist bei den meisten Werbenetzwerken gering (<1 €). Die Vergütung pro Klick ist oftmals deutlich höher.

Automatisierte Werbung wird vor allem dann finanziell interessant, wenn der Blog eine gute Reichweite hat. Allerdings sollten Sie aufpassen, nicht zu viel Werbung zu integrieren, da dies andernfalls zu einem schlechten Nutzererlebnis führt und zudem auch die Klickraten der Werbung reduzieren kann.

Vorteile:

  • Einfache Implementierung in Webseite
  • Kein Pflegeaufwand
  • Die Einnahmen können durch Optimierungen & Tests erhöht werden

Nachteile:

  • Die TKP und CPC Preise sind teilweise sehr gering
  • Viele Nutzer haben mittlerweile Adblocker installiert und Werbung ist daher nicht mehr für diese sichtbar

Worauf man aufpassen sollte:

  • Ist zu viel Werbung auf der Seite, kann dies unter Umständen dazu führen, dass dies den Nutzer stört und er den Blog nicht mehr besucht.

Weiterführende Links automatisierte Werbung


Werbeplätze verkaufen

Sobald der Blog eine gute Reichweite hat, kann man auch direkt an potenzielle Werbekunden herantreten und Werbeplätze verkaufen. Der Vorteil gegenüber automatisierter Werbung ist, dass die Preise deutlich höher ausfallen.

Beim Verkauf von Werbeplätzen können Sie dem Kunden verschiedene Optionen anbieten:

  • Fixplatzierte Banner (z.B. auf der Startseite des Blogs) gegen einen Pauschalpreis
  • Eine festgelegte Zahl an Impressionen (z.B. 10.000 Bannerimpressionen im Zeitraum XY) > In diesem Fall wird der Preis für Tausend Werbekontakte abgerechnet (TKP). Je nach Werbemittel kann dieser Preis höher oder tiefer sein.
  • Werbepakete (z.B. Bannerschaltung + Sponsored Post + Werbelink im Newsletter)

Vorteile

  • Sehr gute Verdienstmöglichkeiten

Nachteile

  • Erst empfehlenswert ab einer guten Reichweite des Blogs (> 20.000 User pro Monat)
  • Hoher Aufwand für Akquise, Reporting, Abrechnung
  • wird ein Adserver benötigt, um die Werbung auszuspielen (z.B. Google DoubleClick)

Worauf man aufpassen sollte:

  • Verkaufen Sie Werbeplätze erst dann persönlich, wenn die Reichweite des Blogs oder der Webseite bereits hoch ist. Viele werbetreibende Unternehmen arbeiten mit Mediaagenturen zusammen, für die vor allem Leistung und Reichweite im Vordergrund stehen. Gehen Sie zu früh den persönlichen Verkauf von Werbeplätzen an, kann dies dazu führen, dass Sie für immer als „kleiner“ Blog gebrandmarkt bleiben und damit die Verkaufschancen reduzieren.

SEO Links

Gute externe Links spielen bei der Suchmaschinenoptimierung einer Webseite eine wichtige Rolle. Sofern Ihre Webseite eine gute Reputation bei Google hat, können Sie mit einer Linkplatzierung anderen Webseitenbetreibern dabei helfen, ihr Ranking in Suchmaschinen zu verbessern. Je nachdem wie reichweitenstark Ihre Webseite ist, können Sie mehr oder weniger Geld für eine Linkplatzierung verlangen. Link-Marktplätze im Internet helfen Webseitenbetreiber und SEO-Optimierer zusammenzubringen. Sie sollten jedoch darauf achten, dass Sie es nicht mit den SEO-Links übertreiben, da es im Extremfall dazu kommen kann, dass Ihre Webseite abgestraft wird durch Google und entsprechenden Traffic verliert.

Vorteile

  • Mit wenig Aufwand zu implementieren

Worauf man aufpassen sollte:

  • Falls Sie es übertreiben, kann dies dazu führen, dass der Blog schlechter in Suchmaschinen gerankt wird und wertvollen Traffic verliert

SEO Marktplätze

  • seedingup.de (Marktplatz bei dem die eigene Webseite anonym bleibt. Der Wert einer Webseite wird anhand eines Index ermittelt)
  • backlinkseller.de (Marktplatz für Backlinks)
  • backtix.de (Anonymer Marktplatz für Backlinks)

Bezahlte Beiträge / Sponsored Posts

Neben der klassischen Werbung mit Bannern eignet sich ein Blog auch dazu, für werbetreibende Unternehmen PR in Form von bezahlten Beiträgen zu machen. Diese Beiträge können entweder durch den Kunden angeliefert werden oder durch den Blogger selbst geschrieben werden.

Da es sich um bezahlte Werbung handelt, muss der Beitrag als Werbung gekennzeichnet werden (z.B. mit dem Zusatz „Sponsored Post“).

Damit die Blogleser jedoch nicht mit werblichen Beiträgen vergrault werden, ist es wichtig, nur in einem gesunden Maß bezahlte Beiträge zu veröffentlichen.

  • seedingup.de (Bietet neben dem Verkauf von Textlinks [siehe oben] auch einen anonymen Marktplatz für bezahlte Beiträge)
  • blogfoster.com (Vermittelt Sponsored Posts an Blogbetreiber und bietet auch bezahlte Bannerwerbung auf TKP und CPC Basis)

Shop & Merchandising

Falls sich der Blog zu einer eigenständigen Marke mit einem großen Nutzerstamm entwickelt, kann auch Merchandising eine Möglichkeit sein, zusätzliche Einnahmen zu generieren. Mittlerweile gibt es viele Anbieter am Markt, die fertige Merchandising-Shops bieten, die einfach in den bestehenden Blog integriert oder darin verlinkt werden können. Als Blogger hat man die Möglichkeit, die Produkte (z.B. T-Shirts, Taschen, Tassen) anzulegen und bei jedem Verkauf bekommt man eine Provision. Der Merchandising Anbieter übernimmt Bestellung, Versand und Herstellung der Artikel.

Anbieter von Merchandising Shops


Weiterführende Literatur zum Thema „Geld verdienen mit Blogs“ & Blogging

Geld verdienen mit Blogs

Blogging allgemein

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Autor:

Christian Wagner
Founder RiskPlayWin | Owner & Founder of the digital marketing agency morethandigital.com

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