PR-Arbeit gehört zu einem guten, verzahnten Marketing-Mix dazu. Wie jede andere Marketing-Maßnahme sollte auch der Erfolg von PR-Arbeit gemessen werden.
Die gängige Methode um den Erfolg zu messen, ist das Zählen der Veröffentlichungen und der damit einhergehenden Reichweite in der Zielgruppe. Ob eine Veröffentlichung den Leser aktiviert hat oder nicht, lässt sich nicht ohne weiteres bewerten.
Heute gibt es jedoch einige Faktoren aus der digitalen Welt, mit denen die Erfolgsmessung ergänzt werden kann.
Hier lernen Sie die 4 Wichtigsten kennen:
Direkte Zugriffe auf Webseite
Kommt es zu einer Veröffentlichung, führt dies in der Regel dazu, dass auch ein gewisser Anteil der Leser sich näher über das Unternehmen oder Produkt informieren möchte. Die erste Anlaufstelle ist hierfür meist die Webseite.
Sollten Sie in Ihrer Webanalyse einen ungewöhnlichen Anstieg an direkten Zugriffen auf Ihre Webseite feststellen, kann dies unter Umständen auf eine oder mehrere Publikationen zurückzuführen sein.
Falls Sie einen Anstieg der direkten Zugriffe erkennen, sollten Sie in einem ersten Schritt analysieren, welche anderen Ursachen dieser Anstieg haben könnte. (z.B. populäres Social Media Posting, Werbekampagne, Mailing, etc.)
Wenn andere Einflussfaktoren ausgeschlossen werden können, sollten Sie zunächst evaluieren, wie viele direkte Zugriffe auf Ihre Webseite entstehen, falls Sie keine Werbemaßnahmen umsetzen. Dies ist das „Grundrauschen“. Falls dieses Grundrauschen beispielsweise 20 Nutzer pro Tag sind und plötzlich an einem Tag 80 Nutzer die Webseite besuchen, können Sie der PR-Arbeit die Differenz von 60 Nutzern zuteilen.
Verlinkungen auf Ihre Webseite
PR-Maßnahmen führen in der Regel nicht nur zu Publikationen in einem Print-Medium, sondern können ebenso dazu führen, dass ein Onlinebeitrag zu Ihrem Unternehmen veröffentlicht wird. Redakteure binden in Artikeln häufig weiterführende Links ein, die beispielsweise zu Ihrer Unternehmenswebseite führen können. Nach der Publikation werden Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit auch Besucher durch diese Links auf Ihre Webseite generieren, die Sie mittels Ihrer Webanalyse-Software auswerten können. Bei den meisten Webanalyse-Lösungen werden Links, durch die Besuche auf Ihre Webseite zustande kamen, im Detail aufgelistet. So können Sie erkennen, wer genau über Sie berichtet hat und selbstverständlich auch, wie viele Besucher diese Publikation Ihnen gebracht hat.
Erwähnungen in sozialen Medien
Kommt es zu einer Publikation in einem Medium, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass auch die Artikel von Nutzern in sozialen Netzwerken geteilt und diskutiert werden. Mittels Social Media Monitoring können Sie feststellen, wann und wo es zu Erwähnungen kommt, die auf die PR-Arbeit zurückzuführen sind. Da Sie beim Social Media Monitoring auch den genauen Wortlaut der Beiträge sehen, können Sie bewerten, ob die Nutzer eher positiv, neutral oder negativ auf die Publikation reagieren.
Suchvolumen nach Ihrer Marke
Wird über ein Unternehmen oder ein Produkt berichtet, steigen in der Regel auch die Suchanfragen bei Google und anderen Suchmaschinen an. Mit dem kostenlosen Tool „Google Trends“ lässt sich feststellen, ob das Suchvolumen nach dem Unternehmens- oder Produktnamen während einer PR-Kampagne plötzlich ungewöhnlich gestiegen ist. Diese Auswertungsmethode eignet sich aber meist nur für große Marken.


